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Young Europeans’ Seminar (YES)

400 junge Europäer zu Gast am Werbellinsee

Die Seminarteilnehmer bilden ein Das Young Europeans’ Seminar (YES) findet jährlich am Ende des Austauschjahres für alle YFU-Austauschschüler aus Europa statt, die ein Jahr in einem anderen europäischen Land verbracht haben.

Bei der Veranstaltung mit über 400 jugendlichen Teilnehmern steht jedes Jahr ein anderes Thema im Mittelpunkt.

Das YES ist integraler Bestandteil unserer europäischen Austauschprogramme. Obgleich das Seminar sehr effizient und fast ausschließlich in ehrenamtlicher Arbeit organisiert wird, enstehen natürlich Kosten: Für die Teilnahme an dem viertägigen Seminar betragen diese pro Schüler rund 230 Euro.

Das ist für unsere osteuropäischen Partnerländer zu viel: Wir müssen sehr darauf achten, dass ein Austauschjahr in diesen Ländern für ganz normale Familien bezahlbar bleibt. Daher ist es wichtig, dass der Beitrag für das YES 150 Euro pro Schüler nicht übersteigt!

Bitte unterstützen Sie dieses einzigartige europäische Bildungsprojekt!

Hier können Sie in wenigen Schritten online spenden.

Spendenkonto

Empfänger: Deutsches YFU Komitee e.V.
Kontonummer: 09 08 03 02 01
Kreditinstitut: Commerzbank Hamburg
Bankleitzahl: 200 800 00
Referenz: Spende YES


YES 2010

logo_yes 2010_rotDie Teilnehmer setzen sich beim YES 2010 intensiv mit dem Thema „Footprints. Our Responsibility as Global Citizens“ auseinander.

Eines der Schlüsselthemen des YES 2010 ist die Ökologie: Die Jugendlichen bearbeiten Themen wie menschlich verschuldete Umwelteinflüsse und lernen dabei, wie der Klimawandel entsteht und wie es zu Umweltkatastrophen kommt.

Der zentrale Teil des Programms werden die Plenarsitzungen und die vielseitigen Workshops sein. Den Höhepunkt des Seminars bildet das große YES-Parlament, wo die Jugendlichen die Möglichkeit haben, in die Rolle eines Parlamentsabgeordneten der EU zu logo_un-dekade_beitragneu_cmykschlüpfen und ihre Meinung vor über 500 Zuhörern zu vertreten.

Neben diesem Programm haben die Teilnehmer die Gelegenheit, sich mit anderen Jugendlichen auszutauschen, die Eindrücke und Erfahrungen ihres Austauschjahres zu reflektieren. Sie schließen Freundschaften über Ländergrenzen hinweg, die zu einem europäischen Identitätsgefühl beitragen.

In diesem Jahr wurde das YES als Teilprojekt der UN Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten Projekte, die vorbildlich nachhaltiges Denken und Handeln vermitteln.

Über diese Ehrung freuen wir uns sehr!

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YES 2009

logo_yes2009_72Beim YES 2009 stand das Thema "Exploring Freedom of Expression" im Vordergrund. Die 400 Jugendlichen hatten die Möglichkeit sich in zahlreichen Workshops mit dem Thema zu beschäftigen, um anschließend im Rahmen einer Parlamentssimulation in der Rolle von EU-Abgeordneten einen aktuellen Interessenkonflikt zum Thema Redefreiheit zu bearbeiten und zu präsentieren, wobei sie ihre ersten Erfahrungen mit den Abläufen und Funktionen einer repräsentativen Demokratie sammeln konnten.

In ihrer Freizeit hatten die jungen Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, gemeinsam in Gesprächen ihre Erfahrungen aus dem Austauschjahr zu verarbeiten und zu reflektieren.

logocoe_30Das Young Europeans' Seminar 2009 wurde großzügig gefördert von der European Youth Foundation. Die Stiftung wurde 1972 vom Council of Europe gegründet, um europäische Jugendaktivitäten finanziell zu unterstützen.

Über die Förderung freuen wir uns sehr und bedanken uns herzlich!

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YES 2008

yes-2008-logo-color2008 drehte sich beim YES alles um das Thema „Migration. Living Diversity“. Den Teilnehmern wurden drei Arten von Workshops angeboten: „Mind"- und „Body“-Workshops und die „Migration Experience“.

Während sich die „Mind“-Workshops direkt mit dem Thema Migration befassten, wurde in den Body“-Workshops durch Aktivitäten wie Theater, Fotografie und Vertrauensspiele das Verständnis füreinander und das Arbeiten im Team gefördert.

Im „Migration Experience“-Workshop erlebten die Teilnehmer unterschiedliche Facetten von Migration. In der Simulation konnten die Teilnehmer Migration persönlich erfahren, sich Problemen bewusst werden, denen Migranten begegnen könnten und das Leben von verschiedenen Migrantengruppen verstehen lernen.

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YES 2007

yes-2007-logoMit dem YES 2007 wollte YFU den Teilnehmern eine differenzierte Sichtweise auf den Islam ermöglichen. In Exkursionen zu Berliner Moscheen, Workshops über den Islam und einem simulierten Europa-Parlament beschäftigten sich die Teilnehmer mit Konfliktsituationen, die durch religiöse und kulturelle Unterschiede entstehen, und suchten gemeinsam nach friedlichen Lösungswegen.

Die Jugendlichen erhielten in einer Simulation einen intensiven Einblick in die Arbeit des Europa-Parlaments. Als Delegierte hielten sie auf einer Parlaments-Sitzung Reden und stimmten über kontroverse Fragen ab, die sich mit dem Thema „Islam in Europa” beschäftigten.

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YES 2006

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Das Oberthema des YES 2006 lautete „Promoting Tolerance by Intercultural Dialogue“ unter dem Motto „Together in Europe“.

Ufuk Atalay, der Mitbegründer von YFU Türkei, war vor Ort und bot einen Workshop zu Islam in Europa an. In einer anderen Einheit wurde das Schulprojekt „Colored Glasses“ ausführlich vorgestellt. Es gab Seminare zu Minderheiten und zu Stereotypen in den Massenmedien. Selbst die künstlerischen Workshops drehten sich um das Thema. So entwarfen Schüler Plakate, die Toleranz symbolisieren und fördern sollen.

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YES 2005

yes2005_logoBewegende Momente gab es viele auf dem Young Europeans’ Seminar 2005: Bei gemeinsamen Energizern, beim YES-Parlament, bei spontanen YFU-Sprechchören oder dem gemeinsamen Singen des offiziellen YES 2005-Songs „Heal the world“ war die gute Stimmung zu spüren.

Konflikte gab es eigentlich nur in den Workshops, die unter dem Oberthema „Mediation and Conflict Resolution“ standen. Die Teilnehmer lernten, wie sie Konflikte friedlich lösen können. Es gab Einführungen in gewaltfreie Kommunikation, Debatten über internationale Konflikte und Medien - aber auch „weichere“ Themen wie Meditation und Yoga oder die Wirkung von Farben auf Gefühl und Verstand wurden angeboten.

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„Jeden Morgen, wenn ich aus der Haustür stürze, meinen Gasteltern ‚Tschüss’ zurufe und anfange, Richtung Bushaltestelle zu rennen, schaue ich in den blauen Himmel und denke: ‚Danke für die wunderbare Zeit, ich werde sie nie vergessen und das beste draus machen!’“

Verena Degkwitz
Austauschjahr in den USA