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Das Parlamentarische Patenschafts-Programm

Vollstipendien für ein Austauschjahr in den USA

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) wurde 1983 vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA ins Leben gerufen. Seit Beginn ist YFU als durchführende Organisation an diesem Stipendienprogramm beteiligt.

Im Rahmen des PPP betreut YFU die Vergabe von 57 Vollstipendien für ein Austauschjahr in den USA an Schülerinnen und Schüler aus Deutschland. Insgesamt werden im PPP 350 Stipendien für Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige vergeben.

Jugendliche, die sich für das PPP bewerben möchten, sollten sich besonders gut für die Rolle eines jungen Botschafters eignen und politisch interessiert sein.

Die PPP-Bewerbungskarte

Für die Bewerbung für das Programmjahr 2011/2012 benötigst Du eine spezielle PPP-Bewerbungskarte des Deutschen Bundestages, die Du hier herunterladen kannst. Diese Karte musste bis zum 3. September 2010 bei der Austauschorganisation vorliegen, die für Deinen Wahlkreis zuständig ist. Wer diese Einsendefrist versäumt hat, kann am weiteren Bewerbungsverfahren nicht mehr teilnehmen (das Datum des Poststempels ist unerheblich). Weitere Informationen erhältst Du unter www.bundestag.de/ppp.

Ablauf

Nach dem Bearbeiten der Bewerbungskarten verschicken die Austauschorganisationen ihre Bewerbungsunterlagen, die ebenfalls fristgerecht zurückgeschickt werden müssen, und führen gesonderte Auswahlgespräche durch. Je nach Wahlkreis kann die Zahl der Mitbewerber beim PPP zwischen 3 und 50 liegen.

Bewerbungen von Jugendlichen, die unsere Auswahlkomitees als besonders geeignet einschätzen, legt YFU den jeweiligen Abgeordneten des Deutschen Bundestages vor. Einige Abgeordnete laden die Bewerber zum persönlichen Kennenlernen ein, bevor sie entscheiden, wer das Stipendium bekommt. Ab Februar werden die Bewerber von der jeweiligen Austauschorganisation über die endgültigen Entscheidungen informiert.

Eine Auszeichnung bedeutet Verantwortung

Ein Stipendium im Rahmen des PPP ist eine Auszeichnung, die Verantwortung mit sich bringt. Wir erwarten von den jungen Botschaftern, dass sie die Ziele des internationalen Schüleraustauschs in der Öffentlichkeit mit besonderem Nachdruck vertreten und dabei auch auf das Programm verweisen.

Der eigene Wahlkreis

Die Wahlkreisnummer des eigenen Wohnsitzes kann man bei dem oder der örtlichen Bundestagsabgeordneten sowie bei Gemeinde- und Stadtverwaltungen erfragen.

YFU ist im Programmjahr 2011/2012 für folgende Wahlkreise zuständig:

Wahlkreisnummer

Wahlkreisname

1

Flensburg - Schleswig

2

Nordfriesland - Dithmarschen Nord

4

Rendsburg - Eckernförde

14

Rostock

16

Greifswald - Demmin - Ostvorpommern

18

Neubrandenburg - Mecklenburg-Strelitz - Uecker-Randow

19

Hamburg-Mitte

20

Hamburg-Altona

26

Unterems

32

Mittelems

33

Cloppenburg - Vechta

37

Harburg

46

Gifhorn - Peine

52

Helmstedt - Wolfsburg

56

Bremen II - Bremerhaven

58

Uckermark - Barnim I

59

Oberhavel - Havelland II

68

Börde - Jerichower Land

69

Harz

76

Berlin-Mitte

86

Berlin-Marzahn - Hellersdorf

90

Heinsberg

93

Euskirchen - Erftkreis II

95

Köln II

106

Mettmann II

116

Duisburg I

130

Münster

131

Warendorf

138

Paderborn

142

Herne - Bochum II

144

Dortmund II

147

Soest

148

Hochsauerlandkreis

159

Sächsische Schweiz - Osterzgebirge

160

Dresden I

175

Fulda

180

Hanau

184

Groß-Gerau

195

Greiz - Altenburger Land

196

Sonneberg - Saalfeld-Rudolstadt - Saale-Orla-Kreis

203

Bitburg

205

Montabaur

209

Neustadt - Speyer

211

Pirmasens

216

Fürstenfeldbrück

217

Ingolstadt

226

Weilheim

229

Passau

243

Fürth

244

Nürnberg-Nord

245

Nürnberg-Süd

246

Roth

250

Schweinfurt

257

Ostallgäu

272

Karlsruhe-Land

273

Rastatt

280

Calw

294

Ravensburg

297

Saarlouis

298

St. Wendel


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„Es war anders - und noch besser, als ich dachte!“

Anika Schachtschneider
Austauschjahr in Kroatien