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Wie wurde vorgegangen und welche Methoden kamen zum Einsatz?

In einem ersten Schritt wurden Leitfadeninterviews mit neun ehemaligen YFU-Austauschschülern geführt. Mit Hilfe dieser Interviews wurde dann ein quantitativer Fragebogen erstellt, der auf der Plattform http://onlineforschung.org online gestellt wurde. Der Fragebogen enthielt überwiegend geschlossene oder halboffene Fragen, für die Bearbeitung wurden circa 20 bis 30 Minuten benötigt. Per Zufallsziehung wurden aus der YFU-Datenbank 4000 Ehemalige Programmteilnehmer der Jahrgänge 1998 bis 2005 gezogen. Diese Jahrgänge wurden gewählt, um sowohl Respondenten in der Stichprobe zu haben, die noch zur Schule gingen, als auch solche, die bereits im Beufsleben standen. Die potentiellen Respondenten erhielten ein Anschreiben mit einer persönlichen Seriennummer, um sicherzustellen, dass nur sie an der Befragung teilnehmen würden. Online erreichbar war der Fragebogen vom 07. März bis 21. April 2008. Bis zum Ende der Laufzeit hatten 1131 der Angeschriebenen den Bogen vollständig ausgefüllt, das entspricht einer Rücklaufquote von 28,3 Prozent. Die Abbruchquote lag bei 1,3 Prozent.

Im Anschluss wurde der Datensatz bereinigt und mit Hilfe des Statistik-Programms SPSS ausgewertet. Da die Variablen des Fragebogens hauptsächlich nominal- und ordinalskaliert waren, wurde dabei vor allem mit Häufigkeitsauswertungen, Kreuztabellen und Zusammenhangsmaßen gearbeitet. Um den Informationsgehalt der Daten optimal zu nutzen, wurden allerdings auch für ordinalskalierte Variablen Mittelwerte berechnet, was zum Beispiel bei den Schulnoten durchaus der gängigen Praxis entspricht. So bestand auch die Möglichkeit, Mittelwertstests zu berechnen. Dabei wurde ein Signifikanzniveau von 0,05 vorausgesetzt.

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„Für uns war dieses Jahr eine tolle Erfahrung, die wir nicht missen möchten. Wir haben gelernt, für uns normale Verhaltensweisen zu hinterfragen und uns mit unserer Kultur auseinanderzusetzen.“

Claudia Rewald-Flak
Gastmutter