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Wie anspruchsvoll empfanden die Schüler ihre Gastschule?

Die im Ausland besuchten Schulen unterscheiden sich auch hinsichtlich ihres Anspruchniveaus teils immens. Teil der Befragung war es auch, die Respondenten das Niveau der Gastschule im Vergleich zu ihrer Heimatschule einschätzen zu lassen. Dabei zeigt sich folgendes Bild:

Die Befragten, die ihr Austauschjahr in den USA verbracht haben, schätzen ihre Gastschule im Vergleich zu ihrer Heimatschule dabei wesentlich einfacher ein, als diejenigen, die ihr Austauschjahr in einem anderen Land verbracht haben. Auch die Wiederholer stuften die Gastschule als leichter ein als die Nicht-Wiederholer. Dies lässt sich wohl so erklären, dass über drei Viertel der Befragten ihr Austauschjahr in den USA verbracht haben. Hier lassen sich die Schulfächer meist relativ frei zusammenstellen, wobei beispielsweise auch Fächer wie „Mode Design“, „Automechanik“ oder „Forensik“ gewählt werden können. Der Schüler ist hier also selbst (mit)verantwortlich für das Anspruchsniveau des Unterrichts, den er besucht. Wer möchte, kann nämlich meist auch Kurse besuchen, die bereits auf College-Niveau unterrichtet werden. Diejenigen, die bereits wissen, dass sie das Austauschjahr im Anschluss in Deutschland wiederholen werden, können also völlig frei wählen und sich vollständig nach ihren Interessen richten. Einige Respondenten gaben auch explizit an, das Austauschjahr genutzt zu haben, um ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen auszuprobieren.

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„Wenn ich mir die Katastrophen, Kriege und Krisen der Welt anschaue, kann ich oft nur ungläubig den Kopf schütteln. Wenn ich jedoch auf YFU-Seminaren junge Menschen aus aller Welt treffe und sehe, wie sie zusammenleben, dann bin ich glücklich.“

Finn Ehlert
Austauschjahr in den USA und ehrenamtlicher Mitarbeiter von YFU