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Together we stand

17.06.2011: YFU Programmteilnehmer treffen den amerikanischen Botschafter im KörberForum

Am Freitag lud die Körber Stiftung YFU und andere Interessierte zu der Veranstaltung »Together we stand«  in Hamburg ein. Im Rahmen der Hamburg Amerika Days 2011 war der amerikanische Botschafter Philip D. Murphy in der Stadt und sprach im KörberForum über die wichtige Rolle der Zivilgesellschaft und die Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement.IMG_0921
Der enge Vertraute von Barack Obama wies in seinem Vortrag mehrfach darauf hin, wie bedeutsam ehrenamtliches Engagement für die deutsche wie amerikanische Gesellschaft gerade auch in Zeiten der wirtschaftlichen Krise sei. Wichtig sei hierbei vor allem, die Einbeziehung und Motivation von jungen Menschen.

Besonders lobte er in diesem Zusammenhang das Community Service Projekt, das YFU in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Botschaft 2010 erstmals durchgeführt hat und 2011 mit Unterstützung der Joachim Herz Stiftung erneut anbieten kann.
Aus dem ersten Jahrgang waren drei Hamburger Teilnehmer im KörberForum, die Murphy mehrfach als „Helden“ bezeichnete. Aimen Jerbi, Philipp Hockmann und Finn Versemann hatten in ihren Herbstferien 2010 mit 11 weiteren Hamburger Schülern soziale Projekte in den USA als freiwillige Helfer unterstützt. Heute engagieren sich die drei ehrenamtlich in Deutschland (z.B. bei UNICEF) und konnten berichten, wie positiv sie die Austauscherfahrung geprägt hat. „Auch wenn wir für unsere Hilfe kein Geld bekamen, war es schön, den Dank von den Menschen in Amerika zu spüren.“, berichtete der 17-jährige Aimen.

Botschafter Murphy wäre sicher hellauf begeistert, zu erfahren, dass Philipp und Finn von den Erlebnissen in den USA so nachhaltig beeindruckt waren, dass sie nun ab Sommer ein Jahr in den USA verbringen werden.

In seiner Ansprache machte Murphy deutlich, wie wichtig ihm und der amerikanischen Regierung Austauschprogramme zwischen Deutschland und den USA sind. Er rief das Publikum daher auch ganz offen dazu auf, erfolgreiche Beispiele wie das Community Service Projekt zu unterstützen und junge Menschen zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe zu inspirieren.

Mehr Infos zum Community Service Projekt 2011

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Fotos: Körber Stiftung

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„Jeden Morgen, wenn ich aus der Haustür stürze, meinen Gasteltern ‚Tschüss’ zurufe und anfange, Richtung Bushaltestelle zu rennen, schaue ich in den blauen Himmel und denke: ‚Danke für die wunderbare Zeit, ich werde sie nie vergessen und das beste draus machen!’“

Verena Degkwitz
Austauschjahr in den USA