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Wir sind ein Teil von YFU

YFU bringt Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen. Sie alle haben das Ziel, mit Schüleraustausch Kulturen einander näher zu bringen und einen Beitrag zur Friedenserziehung zu leisten. Diese Art der Völkerverständigung bringt große Herausforderungen mit sich – und eine Menge Spaß.

Es gibt viele Möglichkeiten, bei YFU aktiv zu werden, und mindestens genauso viele Gründe, das auch zu tun. Hier stellen einige ehrenamtliche Mitarbeiter sich und ihre Motivation für das Engagement bei YFU vor.

Ich wäre nicht ich ohne YFU!

„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst’. In mir brennt die Begeisterung für internationales Lernen, für Frieden durch Toleranz, für Verständnis durch Verstehen, für Geben statt Nehmen,... YFU gibt mir die Möglichkeit, diese Begeisterung weiterzugeben und so das Leuchten in vielen Augen zu entfachen.

Durch YFU habe ich gelernt, Schülergruppen anzuleiten und ganze Tagungen oder Workshops zu entwickeln, zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Über Themen wie Kultur, deutsche Geschichte oder Kommunikation referiere ich ohne große Vorbereitung. Ich kann ein Betreuungsgespräch mit Schülern, aber auch mit Eltern führen. Ich habe Erfahrungen, Fertigkeiten und Fähigkeiten dazu gewonnen, weil YFU mir auch schon im jungen Alter viel Verantwortung und Vertrauen gegeben hat.

Mit jedem Seminar wird mir deutlicher, warum ich bei YFU mitarbeite. Doch in Worte lässt sich das nur schwer fassen. Immer wieder wird mir bewusst: Ich wäre nicht ich ohne mein Austauschjahr und ohne YFU!“

Alex Hartz, Studentin (Lehramt: Englisch und Mathe), USA 2000/2001

Neue Perspektiven durch YFU

„In meinem Austausch habe ich erlebt, dass es viele unterschiedliche Wege gibt, etwas zu tun.

Ich engagiere mich bei YFU, weil ich hier die Möglichkeit habe, auch neue Perspektiven und verrückt scheinende Ideen auszuprobieren mit Leuten, die etwas bewegen wollen. Das macht viel Spaß, es ist anstrengend, es ist herausfordernd, es beflügelt - es ist Leben!“

Sonja Bienert, ehrenamtliche Mitarbeiterin und hauptamtliche Betreuerin in der YFU-Geschäftsstelle

Ich liebe diese Geschichten!

Meine Tochter, Austauschschülerin des Jahrgangs 1989/1990, hat mir seinerzeit erklärt, welche vielfältigen Möglichkeiten es für Eltern gibt, sich bei YFU zu engagieren. Seitdem bereitet mir diese Arbeit viel Freude.

Die Betreuung von Austauschschülern gibt mir jedes Jahr die Möglichkeit, junge engagierte Menschen aus immer wieder anderen Ländern kennen zu lernen und mich für sie einzusetzen. Gleichzeitig erfahre ich so etwas über ihre Heimatländer.

Und es ist immer wieder eine besondere Bereicherung, anhand von vielen ganz unterschiedlichen Berichten von Eltern und Austauschschülern mitzuerleben, wie das Austauschjahr verläuft. Ich liebe diese Geschichten!

Jochen Brodbeck, Groß- und Außenhandelskaufmann, Vater einer Austauschschülerin

Jeder ist für jeden da

"YFU ist wie eine große Familie und eigentlich noch besser. Jeder ist für jeden da! Am schönsten sind die Momente, in denen man Austauschschüler nach "ihrem" Jahr wieder trifft. Die Erfahrungen, die ein Austauschschüler macht, die Entwicklung in diesem einen Jahr und die Toleranz, die ein Schüler erfährt, sind definitiv jede Sekunde ehrenamtliche Arbeit wert. Ich könnte mir nichts Besseres in meinem Leben vorstellen, als anderen zu zeigen, was man aus seinem Leben machen kann und mitzuerleben wie unglaublich interessant unsere Welt doch ist...."

Lisa Mögel, Schülerin, Südafrika 2007/2008

Neugier und Freundschaften

„Über eine kleine Zeitungsmitteilung ‚Gastfamilien für Austauschschüler aus den USA für 6 Wochen gesucht’, kamen wir 1994 zu unserem ersten Gastkind Paul. Der gefiel uns so sehr, dass wir sogleich eine Austauschschülerin für ein Jahr aufgenommen haben. 1995 kam Ramona, unsere rumänische Gasttochter und 1996 organisierte ich einen Sprach- und Orientierungskurs. Seitdem betreue ich Austauschschüler und interviewe neue Gastfamilien.

Warum ich mich bei YFU engagiere? Weil ich von Anfang an neugierig war, Menschen anderer Kulturkreise kennen zu lernen. Weil die Aufnahme von Gastkindern das Leben spannend macht, meinen Horizont erweitert und jung hält. Und weil es über Jahre hinweg neue Freundschaften bringt.“

Jochen Wüllner, Arzt, seit 1994 Gastvater

Im April 2009 wurden Jochen und Irmgard Wüllner die Bundesverdienstmedaille für Ihren Beitrag zur Völkerverständigung verliehen.

Die Reise geht ewig weiter

„Hinter den Kulissen eines Austauschjahres stecken viele helfende Hände. Ich bin dankbar für das, was ich selbst erlebt habe, und engagiere mich, um auch anderen ein solches Jahr möglich zu machen. Durch das Engagement bleibt auch die Erinnerung ans eigene Austauschjahr wach – die Reise geht ewig weiter!“

Silke Bischof, Studentin, USA 2004/2005

Offen sein und voneinander lernen

„Warum wir uns bei YFU engagieren? Weil wir finden, dass jeder sich dort einsetzen sollte, wo er seine Stärken hat.

Als Gastfamilie wollen wir unseren Austauschschülern vermitteln, dass wir als Familie füreinander da sind und dass jeder vom anderen lernen kann. So hat Eri aus Japan bei uns das Umarmen und das Weinen kennen gelernt. In ihrer Heimat wären solche offenen Ausdrucksweisen von Gefühlen undenkbar.

Aber auch wir haben uns durch unsere Gastkinder verändert. Dank YFU ist unsere Familie heute viel offener und hat gelernt, mit verschiedenen Menschen umzugehen.

Mit all den jungen Menschen, die bisher bei uns waren, stehen wir noch in Kontakt. Auch Eri aus Japan hat uns seit ihrem Austausch schon zwei Mal besucht!“

Agnes Möller, seit 2000 Gastmutter u.a. von Noé aus der Schweiz

Neue Herausforderungen bewältigen

Für YFU zu arbeiten, bedeutet für mich in erster Linie immer wieder vor neue Herausforderungen und Aufgaben gestellt zu werden, mit welchen ich in meinem normalen Arbeitsalltag nicht konfrontiert werden würde. Sich diesen Herausforderungen immer wieder zu stellen bedeutet viel Arbeit und viel Zeit zu investieren. Das klingt anstrengend. Durch die Menschen die man bei der Arbeit aus Seminaren oder auf Tagungen trifft wird man aber entschädigt: Gemeinsam macht die Arbeit viel Spaß weil bei YFU viele tolle Menschen für ein gemeinsames Ziel arbeiten.

Christoph Eicke, Netzwerk-Administrator, USA 1997/1998

Gemeinsam etwas bewegen

„Mein Sohn war mit YFU im Austausch und als Ehrenamtliche leiste auch ich einen Beitrag zur Völkerverständigung. Es ist für mich eine Bereicherung, gemeinsam mit Jüngeren Ideen zu schmieden und in die Tat umzusetzen. YFU ist ein lebendiger Verein, in dem es Spaß bringt, sich zu engagieren!“

Kristin Salchow, kaufmännische Angestellte, Mutter eines Austauschschülers

Unterstützung und Verständnis

"Auf meiner Nachbereitungstagung (NBT) wurde mir plötzlich bewusst, dass all die mich ‚nervenden Fragen’ und das vermeintliche Unverständnis meiner Umgebung ganz wichtige Elemente meiner Rückanpassungsphase darstellten. Ich habe erfahren, dass ich keinesfalls alles falsch mache, sondern etwas ganz Typisches durchlebe. In diesem Moment waren YFU und die Arbeit der Ehrenamtlichen vor Ort für mich wichtiger denn je. Auf diesem Wochenende haben sich meine Augen nochmals ganz anders geöffnet als auf der Vorbereitungstagung oder im Austauschjahr selbst.

Bis heute ist die NBT der Grund für mich, bei YFU aktiv zu sein und anderen jungen Menschen zu helfen, ihren Weg in eine unbekannte Kultur zu wagen sowie sie auf dem Weg zurück und danach bei neuen Wegen zu unterstützen."

Julia Baur, Personalentwicklerin, USA 1996/1997

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„Mein Austauschjahr mit YFU hat meinem Leben eine so aufregende Richtung gegeben, dass ich dieses Gefühl gerne weitervermitteln möchte.“

Christin Liedtke
Austauschjahr in den USA und ehrenamtliche Mitarbeiterin von YFU