Wie eine wahre Tochter

Erfahrungsbericht "USA for you" von Sophie

Ich war eine der 15 Jugendlichen, die am zweiwöchigen Austauschprogramm in die USA teilnehmen durften. Für diese Chance bin ich so dankbar. Denn die Zeit in Ann Arbor war einfach atemberaubend. Besonders das Leben in der Gastfamilie habe ich genossen. In diesen zwei Wochen hat man eine starke Bindung zu seiner neuen Familie aufgebaut. Besonders gut war es da, dass ich eben rund um die Uhr mit meinen Gasteltern Englisch gesprochen habe. Das hat einen in der Sprache weit voran gebracht. Natürlich konnte man dadurch auch eine neue Esskultur entdecken. Besonders in meinem Fall, denn meine Gastfamilie war vegan. Es kamen immer die leckersten Gerichte auf den Tisch. Auch Lebensmittelkombinationen, die ich in Deutschland niemals probiert hätte. Ganz besonders haben mir die typisch amerikanischen „S‘Mores“ geschmeckt, die aus Cracker, dunkler Schokolade und Marshmallow bestehen. Natürlich habe ich viele neue Rezepte und Inspirationen mit in meine Heimat zurück genommen.

 

Gastfamilie

Ich hätte niemals geglaubt, dass ich schon innerhalb von zwei Wochen ein Teil der Familie werden könnte. Aber ich wurde behandelt, wie eine wahre Tochter. Die Zeit mit meinen Gasteltern und mit meiner Gastschwester war einfach wundervoll. Schon am ersten Abend machten wir ein Lagerfeuer und es kam mir so vor, als würde ich diese Familie schon ewig kennen. Dabei hatte ich sie soeben erst kennengelernt. Es war erstaunlich, wie wohl man sich bei vorerst Fremden fühlen kann. Aber schon innerhalb von wenigen Stunden wurden aus Fremden Freunde, und aus Freunden schließlich eine Familie. Im Endeffekt kann ich nur sagen, dass der Gastfamilienaufenthalt für mich besonders schön war, denn da konnte ich die meisten Erfahrungen und Kultureindrücke sammeln.  

 

Community Service

Aber auch die verschiedenen Community Service Projekte haben mir Spaß gemacht. Wir lernten die verschiedensten Leute aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen kennen und konnten dadurch unseren Horizont erweitern. Bevor ich an diesem Projekten teilgenommen habe, war ich schon ein wenig schüchtern und hatte Probleme fremde Menschen anzusprechen. Doch da wir in den USA immer mit Fremden gearbeitet haben, kann ich mittlerweile ohne Probleme auf andere zugehen. Ich kann definitiv nicht an der Auswahl der Projekte meckern. Sie waren sehr abwechslungsreich und ich denke, dass für jeden was dabei war. Mein persönlicher Favorit war die Arbeit auf der White Lotus Farm. Denn dort durften wir mit Babyziegen arbeiten und ich finde, dass die Verantwortung über die Tiere uns als Gruppe sehr zusammengeschweißt hat. Allgemein die Projekte konnte man nur als Gemeinschaft meistern und das hat bei uns allen den Kampfgeist, das Durchhaltevermögen und den Zusammenhalt gestärkt. Die Zeit in den USA hat uns alle verändert – zum positiven. Ich bin selbstständiger und selbstsicherer geworden. Die Projekte haben uns gezeigt, dass man in einer Gruppe schneller vorankommt und dass es viel mehr Spaß macht, wenn man sein Ziel gemeinsam erreicht.

 

Weiteres Programm

Auch das Programm außerhalb der Projekte war einfach super. Wir haben die Universität von Michigan gesehen, hatten eine Führung durch Jiffis Mixery, waren in Detroit und vieles mehr. Besonders gut hat mir der Besuch der amerikanischen High School gefallen. Denn dort konnten wir Schüler in unserem Alter kennenlernen und uns über Unterschiede zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Schulleben austauschen. Ich habe den Tag mit den Teenies aus Ann Arbor sehr genossen. Es war einfach überwältigend, wie viele Clubs es dort gibt und wie groß das Gebäude war. Kaum zu glauben, dass diese Schule sogar einen Tennisplatz, einen Pool, zwei Theater, ein Footballfeld und noch andere unglaubliche Räumlichkeiten hat. Es war ein Gefühl von Zusammenhalt, den die Schüler dort an den Tag legten. Es war cool für einen Tag ein Teil davon zu sein. Denn wir lernten zwei nette Austauschschüler aus Deutschland dort kennen, die uns einen Blick hinter die Kulissen des Schultheaters zweigten. Für mich war die Abteilung der Kostümbildner am spannendsten. Die Schüler dort haben wirklich Talent. Die Kleider und Kostüme sahen aus, wie von richtigen Profis. Es war wirklich unglaublich und mir fehlen die Worte um den Schulbesuch noch weiter zu beschreiben. Ich möchte nur nochmal betonen, wie atemberaubend es war und ich es jedem empfehlen kann, die Chance zu nutzen, um solch eine High School einmal zu sehen.

 

Ich erinnere mich immer wieder gern an all die tollen Erlebnisse. Es war eine wundervolle Zeit und ich würde auf jeden Fall wieder die Chance ergreifen so eine Reise zu machen. Ich hoffe, dass auch andere Jugendliche in Zukunft an solch einem Programm teilnehmen können. Ich danke hiermit allen die diese Reise ermöglicht haben. Ihr seid unglaublich. Genauso wie die unfassbare Zeit in Ann Arbor.

Besuch an der Pioneer High School in Ann Arbor

Die USA for you-Gruppe in Arbor

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USA for you in Ann Arbor