Freiwilligendienste

Freiwilligendienste

In Thailand, Argentinien und Paraguay

Ein Freiwilligendienst mit YFU ist eine gute Möglichkeit, durch gemeinnützige Arbeit in lokalen Projekten die jeweilige Kultur des Gastlandes und die sozialen Verhältnisse vor Ort kennenzulernen.

YFU bietet Projekte im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts an, der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert wird. Auf der weltwärts-Website findest du viele weitere Informationen rund um deinen Freiwilligendienst.

Zurzeit arbeiten wir mit Projekten in Argentinien, Paraguay und Thailand zusammen. Die Themen umfassen Kinder- und Jugendbildung, Wohnungsbauprojekte sowie die Stärkung der Menschenrechte von indigenen Volksgruppen.

Während der Projektzeit von elf bis zwölf Monaten entwickelst du interkulturelle Kompetenzen, erweiterst deinen persönlichen Horizont, gewinnst Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein und sammelst erste praktische Berufserfahrungen.

Ein Freiwilligendienst im Ausland ist nicht nur ein persönlicher Gewinn. Der Austausch unterstützt soziale Projekte im Gastland und fördert durch das gemeinsame Arbeiten gegenseitiges Verständnis, Achtung und Toleranz.

Warum einen Freiwilligendienst mit YFU machen?

YFU versteht den Freiwilligendienst vor allem als Lernerfahrung: Durch die Arbeit im Projekt lernst du dich selbst und deine Fähigkeiten aus einer anderen Perspektive kennen und erwirbst neue praktische Kenntnisse. Du gewinnst Einblicke in den Alltag eines anderen Landes, stellst dich neuen Herausforderungen und entwickelst dich persönlich weiter. Im Idealfall profitieren beide Seiten – du und die Menschen vor Ort – von deinem Aufenthalt.

 

YFU bereitet dich umfassend auf dieses intensive Jahr vor und begleitet dich auch währenddessen persönlich. In unsere Programmgestaltung und Seminare fließen 60 Jahre Erfahrung im interkulturellen Jugendaustausch ein.

 

Lies hier mehr über YFU und die Ziele unserer Arbeit.

Was erwartet mich?

Nach Ankunft in deinem Einsatzland findet eine Phase der Einführung und persönlichen Orientierung statt, in der du dich mit deiner Unterkunft, dem lokalen Umfeld, landestypischen Gegebenheiten, Sicherheitsaspekten und weiteren Regeln vertraut machen wirst. Dabei unterstützt dich deine Ansprechperson von YFU vor Ort.

 

Während des Freiwilligendienstes stehen der kulturelle Austausch, das gemeinsame Arbeiten und das alltägliche Voneinander-Lernen im Fokus. Dabei wird von dir vor allem Selbständigkeit und Flexibilität erwartet. Vieles wird nicht direkt so klappen, wie du es erwartet hast. Geduld und die Bereitschaft, verstehen zu wollen, warum die Dinge anders sind, können dabei sehr hilfreich sein.

 

Dein Arbeitsplan

Zu Beginn begleitest du deine Kolleginnen und Kollegen, um alles an deinem Arbeitsplatz kennenzulernen. Erst nach einer Weile, wenn du dich eingefunden hast, wird ein Arbeitsplan erstellt und du bekommst eigene Aufgaben zugewiesen. Als Teilnehmer oder Teilnehmerin am Freiwilligendienst sollst du keine bezahlte Kraft im Projekt ersetzen: das wäre dem Sinn eines Freiwilligendienstes entgegengestellt, da so Arbeitsplätze vor Ort genommen würden. Vielmehr sollen unterstützende oder zusätzliche Aufgaben übernommen werden, die der Einsatzstelle einen Mehrwert bringen.

 

Arbeitszeit und Urlaub

In der Regel beträgt die wöchentliche Arbeitszeit 40 Stunden und richtet sich nach den Anforderungen im Projekt. In einigen Ländern arbeitet man an sechs Tagen in der Woche. Es gibt auch Projekte, die einen Einsatz an den Wochenenden oder abends erfordern. Dein Urlaubsanspruch richtet sich nach den landestypischen Gegebenheiten, beträgt jedoch mindestens 20 Tage pro Jahr.

 

Unterbringung

Unsere Teilnehmenden leben in den meisten Fällen in Gastfamilien in der Nähe des jeweiligen Einsatzortes. Je nach Projekt ist es auch möglich, dass du direkt an der Einsatzstelle untergebracht bist. Unsere Gastfamilien werden persönlich von YFU-Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ausgewählt. Die „Standard"-Gastfamilie gibt es dabei nicht: Unsere Gastfamilien haben manchmal viele, manchmal gar keine Kinder, leben in der Stadt oder auf dem Land – und sind so unterschiedlich wie unsere Teilnehmenden auch.

 

Damit der oder die Teilnehmende und die Gastfamilie gut zusammenpassen, ist es für YFU wichtig, beide Seiten so gut wie möglich kennenzulernen. Wir befragen dazu sowohl dich als auch die Gastfamilien zu deren Wünschen und Interessen, die wir bei der Zuordnung so weit wie möglich beachten. So füllst du als Teilnehmerin oder Teilnehmer einige Unterlagen aus, in denen du dich einer potenziellen Gastfamilie vorstellst. Diese Unterlagen nutzt unsere Partnerorganisation im Ausland dann, um nach einer Gastfamilie für dich zu suchen

Vorbereitung und Betreuung

Zum weltwärts-Programm gehört ein achttägiges verpflichtendes Vorbereitungsseminar (im Juli 2019), auf dem du gemeinsam mit anderen Teilnehmenden auf deinen Freiwilligendienst vorbereitet wirst.
Im Gastland beginnt dein Aufenthalt mit einem Ankunftsseminar. Etwa zur Hälfte des Jahres nimmst du an einem weiteren Seminar teil, bei dem du unter anderem die Gelegenheit hast, gemeinsam mit anderen Teilnehmenden deine bisherigen Erfahrungen zu reflektieren.

 

Vor Ort hast du außerdem einen Betreuer oder eine Betreuerin, der/die erste Ansprechperson bei allen Fragen ist. Darüber hinaus sind die hauptamtlichen Mitarbeitenden im jeweiligen YFU-Büro telefonisch erreichbar – im Notfall auch rund um die Uhr.

 

Nach der Rückkehr lädt YFU dich zu einer mehrtägigen verpflichtenden Nachbereitungstagung ein

Voraussetzung und Bewerbung

Für die Teilnahme an weltwärts musst du...

 

  • Interesse an anderen Kulturen sowie der Mitarbeit in einem Projekt haben
  • bereit sein, neue Perspektiven einzunehmen
  • zwischen 18 und 25 Jahre alt sein (bis 30 Jahre für Menschen mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung)
  • einen Hauptschul- oder Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung oder vergleichbaren Erfahrungen vorweisen oder die Fachhochschulreife bzw. Allgemeine Hochschulreife vorweisen
  • die deutsche Staatsbürgerschaft oder ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht haben
  • Die jeweiligen Voraussetzungen für die Sprachkenntnisse im Projekt erfüllen

Weitere Infos zu den Voraussetzungen findest du auch unter http://www.weltwaerts.de/de/was-wird-vorausgesetzt.html.

 

Du bewirbst dich zunächst schriftlich bei YFU. Anhand der schriftlichen Unterlagen treffen wir eine Vorauswahl und laden dann zu einem Auswahlwochenende ein, auf dem wir die Bewerberinnen und Bewerber gern persönlich kennenlernen möchten.

 

Bewerbungen für einen Freiwilligendienst 2019/20 sind ab sofort bis zum 9. Dezember 2018 möglich. 

 

 

Finanzierung und Leistungen

75 Prozent der Kosten für den Freiwilligendienst mit weltwärts übernimmt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

 

Um die übrigen 25 Prozent zu finanzieren, erwartet YFU von dir, dass du dich um den Aufbau eines so genannten „Förderkreises" kümmerst.
Das bedeutet, dass du - wie im weltwärts-Programm üblich - für deinen Freiwilligendienst selbst Spendengelder einwirbst, idealerweise in Höhe von 2.700 Euro. Wie und wo du das tust, ist ganz dir und deinem Ideenreichtum überlassen – du kannst in deinem privaten Umfeld aktiv werden oder auch Unternehmen, Stiftungen oder andere potenzielle Geldgeber ansprechen. Natürlich erhältst du hierbei aber auch Unterstützung von YFU: Du bekommst von uns schriftliche Unterlagen, die du als Basis für eine persönliche Fördermappe nutzen kannst. Außerdem steht dir ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin von YFU persönlich beratend beim Spendensammeln zur Seite.

 

Deine Teilnahme am Freiwilligendienst hängt nicht von der eingeworbenen Summe ab. Trotzdem ist es für die langfristige Finanzierung der Programme notwendig, dass alle Teilnehmenden ihren Beitrag so gut wie möglich leisten.

 

Folgende Kosten sind durch das Programm abgedeckt:

 

  • Reisekosten
  • Impfkosten
  • Unterkunft
  • Verpflegung
  • Taschengeld
  • Versicherungsschutz
  • Seminare

Weitere Informationen zur Finanzierung und zu den Leistungen findest du auch in unseren FAQs und unter http://www.weltwaerts.de/de/was-kostet-es.html.

Nach deiner Rückkehr

Deine Austauscherfahrung endet nicht mit deiner Rückkehr!
Alle Teilnehmenden nehmen nach ihrer Rückkehr an einer verpflichtenden Nachbereitungstagung teil. Dort wirst du gemeinsam mit anderen das Jahr Revue passieren lassen und darüber nachdenken, wie du deine Erfahrungen weiter nutzen möchtest und welche Formen es gibt, dich auch in Deutschland zu engagieren.


Natürlich bist zu herzlich eingeladen, dich im Anschluss an den Freiwilligendienst selbst ehrenamtlich bei YFU zu engagieren. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Netzwerke, die Initiativen und Projekte von Ehemaligen unterstützen und fördern.

 

Qualität

Bewährte und ausgezeichnete Qualität bei YFU seit über 60 Jahren: Seit der Gründung im Jahr 1957 haben insgesamt rund 60.000 Jugendliche und rund 20.000 Gastfamilien in Deutschland an den Austauschprogrammen teilgenommen. YFU ist ein gemeinnütziger Verein und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.

Interesse geweckt?

Dann lade dir jetzt für die Freiwilligendienste 2019/20 die Bewerbungsunterlagen herunter und bewerbe dich bis zum 9. Dezember 2018. 

 

Freiwilligendienst Länder

Fragen und Antworten

Hier findest du Antworten zu oft gestellten Fragen rund um die Freiwilligendienste. 

Zu den FAQs

Europäischer Freiwilligendienst / Europäisches Solidaritätskorps

In unregelmäßigen Abständen bietet YFU außerdem Programmplätze im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes /  Europäisches Solidaritätskorps an - vorrangig in den Büros unserer internationalen YFU-Partnerorganisationen.

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Kontakt

Unser Team ist für dich da:
Telefon: 040 227002-0
Mail: austausch@yfu.de