Als gemeinnütziger Verein, getragen von rund 3.000 ehrenamtlich Engagierten, wissen wir bei YFU, wie unverzichtbar freiwilliges Engagement für eine lebendige und solidarische Gesellschaft ist. Umso mehr begeistert es uns, dass sich auch viele unserer zukünftigen Austauschschüler*innen bereits mit großem Einsatz in ganz unterschiedlichen Bereichen engagieren.
Dieses Engagement möchten wir würdigen: Jedes Jahr vergeben wir drei Ehrenamts-Stipendien in Höhe von jeweils 1.000 Euro. Dabei zählen weder das gewählte Gastland noch die Art des Engagements oder die finanzielle Situation der Familie – entscheidend ist allein der der individuelle ehrenamtliche Einsatz.
Für das Schuljahr 2026/27 haben uns wieder zahlreiche beeindruckende Bewerbungen erreicht. Drei Jugendliche konnten wir schließlich auswählen, die wir mit einem Ehrenamts-Stipendium auf ihrem Weg ins Austauschjahr unterstützen dürfen.
Verantwortung übernehmen und anderen helfen
Darunter ist Anna, die mit ihren 15 Jahren gleich in drei Ehrenämtern aktiv ist: Als Tutorin begleitet sie eine 5. Klasse an ihrer Schule, hilft den Schüler*innen beim Einleben, bei Fragen und Problemen und begleitet ihre Wandertage und Klassenfahrten. Im örtlichen Jugendzentrum arbeitet sie außerdem im Thekenteam mit und entlastet so die Mitarbeitenden, die sich in dieser Zeit um andere Dinge kümmern können. Und in ihrer Kirchengemeinde ist sie im Einsatz, unterstützt bei den Konfirmations-Stunden, organisiert Freizeiten und vieles mehr. Für ihr Engagement hat Anna verschiedene Gründe: „Ich engagiere mich ehrenamtlich, weil ich es wirklich schön finde, etwas Sinnvolles zu machen und anderen zu helfen. Oft sind es nur kleine Dinge, die ich übernehme, aber man merkt trotzdem, dass sie etwas bewirken. Außerdem macht mir die Arbeit mit anderen einfach Spaß! Außerdem finde ich es ziemlich cool, Verantwortung zu übernehmen und zu merken, dass andere sich auf mich verlassen können. Das motiviert mich jedes Mal aufs Neue, mich weiter zu engagieren und mich einzubringen.“
Auch Noah (16 Jahre), den YFU ebenfalls mit einem Ehrenamts-Stipendium für sein Austauschjahr in XX unterstützt, schätzt an seinem Ehrenamt im Kinder- und Jugendparlament seiner Heimatstadt die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen: „Wenn man sieht, dass eine Idee tatsächlich umgesetzt wird oder dass andere Jugendliche von unserer Arbeit profitieren, fühlt sich das richtig gut an. Außerdem lerne ich im KiJuPa viel über Zusammenarbeit, Politik und darüber, wie man Projekte wirklich ins Rollen bringt. Kurz gesagt: Ich engagiere mich, weil ich etwas bewegen möchte – für mich, für andere und für die Zukunft unserer Stadt.“
DIe dritte Ehrenamts-Stipendiatin des Jahrgangs 2026/27 ist Frieda, die den Schulsanitätsdienst an ihrer Schule leitet. Die 16-Jährige leistet nicht nur bei Unfällen erste Hilfe oder betreut verletzte Schüler*innen, sondern organisiert auch den Schichtplan des Teams und leitet die wöchentliche Sani-Gruppenstunde. Darüber hinaus ist sie Teil der örtlichen Johanniter-Jugend. Auf die Frage, warum sie ehrenamtlich aktiv ist, sagt sie: „Ich engagiere mich, weil es mir Spaß macht, mit Menschen zu arbeiten. Wir sind immer in einem Team und niemals allein, und wir wissen in 100% der Zeit, dass wir etwas Sinnvolles tun, um der Gesellschaft zu helfen. Es fühlt sich einfach unglaublich gut an, Erwachsenen und Kindern zu helfen und zu wissen, dass es ihnen jetzt besser geht.“
Jetzt für 2027/28 bewerben!
Wir möchten auch in Zukunft Ehrenamt wertschätzen und freuen uns sehr, dass YFU auch für das Austauschjahr 2027/28 – für das sich Jugendliche in ganz Deutschland seit letzter Woche bewerben können – wieder drei Ehrenamts-Stipendien vergeben wird.
Weitere Informationen zum Stipendium und zur Bewerbung gibt es unter www.yfu.de/ehrenamts-stipendium.