icon_meereskunde icon_outdoor-education icon_landwirtschaft_neu

Schüleraustausch Belgien

Ein ganzes oder halbes Auslandsjahr mit der gemeinnützigen Organisation YFU

 

Verbringe deinen Austausch im „Herzen Europas“! Mit seiner Hauptstadt Brüssel ist Belgien das Zentrum europäischer Politik – und hat auch sonst jede Menge zu bieten. Wusstest du, dass nicht nur Pommes Frites und die berühmten Waffeln in Belgien erfunden wurden, sondern unter anderem auch Tim und Struppi und die Schlümpfe hier beheimatet sind? In deinem Austausch wirst du noch andere, ganz neue Facetten unseres Nachbarlandes entdecken. Bereits in deiner Bewerbung gibst du an, ob du dich für ein Austauschjahr oder -halbjahr in der Wallonie (französischsprachig) oder in Flandern (flämischsprachig) bewerben möchtest.
Als YFU-Austauschschülerin oder -schüler in Belgien lebst du wie ein neues Familienmitglied in einer belgischen Familie und besuchst vor Ort die Schule. Dadurch tauchst du ganz in den belgischen Alltag ein und lernst Land und Leute im Detail kennen.

Familie & Alltag

Belgische Familien stehen sich oft sehr nah. Besonders deine Gastgeschwister werden sich wahrscheinlich stets loyal gegenüber ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern verhalten. Oft leben belgische Jugendliche bei ihren Eltern bis sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Und selbst danach ist es nicht unüblich, dass eine Familie im gleichen Haus oder zumindest in der gleichen Nachbarschaft wohnt.

Viele Menschen in Belgien schätzen den Wert ihres eigenen Wohnraumes sehr und sehen ihn als einen Rückzugsort an, der nur mit Familienmitgliedern oder engen Freunden geteilt wird. Dementsprechend ist es eine große Ehre für dich, dass dich deine Gastfamilie zu sich einlädt. Wundere dich aber nicht, wenn deine Familienmitglieder manchmal die Tür hinter sich schließen: Es steckt keine böse Absicht dahinter, sondern einfach das Bedürfnis nach ein bisschen Zeit für sich selbst. Ganz anders ist es bei Mahlzeiten: Besonders beim Abendbrot wird häufig sehr viel Wert auf gemeinsame Zeit gelegt. Diese Zeit des Tages ist deshalb eine gute Möglichkeit, dich mit deiner Gastfamilie auszutauschen.

Da die Menschen in Belgien lebensfroh sind, gibt es überall Restaurants, Theater und Museen. Du kannst natürlich auch einem Sportverein beitreten oder einem anderen Hobby nachgehen.

Schule in Belgien

Um in Belgien dem Unterricht folgen zu können, ist es wichtig, die französische bzw. flämische Sprache zu lernen. Denn von dir als Austauschschülerin oder -schüler wird genauso wie von den belgischen Jugendlichen erwartet, dass du die Unterrichtsinhalte eigenständig vor- und nachbereitest, dich während des Unterrichts aktiv beteiligst und deine Hausaufgaben gewissenhaft erledigst. Wenn du deine Schulaufgaben gut strukturierst, bleibt dir nachmittags genügend Zeit, um Freizeitaktivitäten nachzugehen.

Die belgischen Schulfächer sind den deutschen sehr ähnlich. In Belgien sind zwischen 32 und 34 Unterrichtsstunden pro Woche üblich. Während der Mittagspause gehen viele Jugendliche nach Hause. Aber auch in der Cafeteria sind Snacks erhältlich.

Seminare und Treffen

Umfassende Vorbereitung
YFU bereitet alle Austauschschülerinnen und -schüler mit zahlreichen Angeboten auf den Schüleraustausch vor – persönlich oder digital. Dabei erhältst du Tipps und Infos zum Austauschjahr und zu deinem Gastland. Hier gibt es mehr Infos zu unserer Vorbereitung

 

Orientierungsseminar
Auf dem Orientierungsseminar, das nach der Ankunft im Austauschjahr stattfindet, kommen Austauschschülerinnen und -schüler aus verschiedenen Ländern zusammen. Gemeinsam starten sie in ihren Schüleraustausch und erfahren zum Beispiel Wissenswertes über die belgische Geschichte, die Kultur, das Familienleben, das Schulsystem, beliebte Freizeitaktivitäten und noch viel mehr. 

 

Mittelseminar
In der Regel gibt es etwa nach der Hälfte des Austauschjahres ein weiteres YFU-Seminar, auf dem sich zahlreiche Austauschschülerinnen und -schüler treffen. Unter der Anleitung von YFU-Mitarbeitenden tauscht man sich über die bisherigen Erlebnisse und Erfahrungen im Austauschjahr aus und setzt sich Ziele für die verbleibende Zeit.

 

Abschlussseminar
Das so genannte „Re-Entry"-Seminar vor der Rückreise bietet die Gelegenheit, die Erlebnisse des ganzen Austauschjahres Revue passieren zu lassen. Hier kommen noch einmal mehrere Austauschschülerinnen und -schüler zusammen, um ihre Erfahrungen aus dem Schüleraustausch miteinander zu teilen und sich gemeinsam auf die Heimkehr vorzubereiten.

[Hinweis: Aufgrund der  COVID-19-Pandemie ist es möglich, dass Begleitseminare im Gastland digital stattfinden.]

 

Optionale Reisen
Während des Austauschjahres gibt es meist auch optionale Reisen zu unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten in Belgien oder den angrenzenden Ländern. Informationen zu den Möglichkeiten im jeweiligen Austauschjahr gibt es direkt vor Ort. Die Kosten für die optionalen Reisen sind nicht im Programmbeitrag enthalten.

 

Young Europeans' Seminar (YES)
Vor der Heimreise zu deiner Familie kannst du am Young Europeans' Seminar (YES) teilnehmen. Bis zu 500 YFU-Austauschschülerinnen und -schüler aus rund 30 Ländern kommen dort zusammen, um gemeinsam Spaß zu haben, zu feiern und über aktuelle europäische Themen zu diskutieren. Die Teilnahme am YES ist optional. Die Kosten sind daher nicht im Programmbeitrag enthalten.

 

Nachbereitungsseminar
Nach deiner Rückkehr aus dem Austauschjahr organisiert YFU ein zwei- bis dreitägiges Nachbereitungsseminar. Hier kannst du Erfahrungen mit anderen austauschen und über das Wieder-Einleben zu Hause reden. Hier gibt es mehr Infos zum Nachbereitungsseminar[Hinweis: Aufgrund der aktuellen Situation während der COVID-19-Pandemie finden unsere Nachbereitungsseminare bis auf weiteres digital statt.]

 

Bitte beachte, dass das genaue Seminarprogramm im Gastland sich von Jahr zu Jahr etwas ändern kann. Detaillierte Informationen zu deinem persönlichen Auslandsaufenthalt erhältst du rechtzeitig im „Welcome Letter" von unseren Partnern im Gastland.

Kosten und Stipendien

Kosten:

Der Programmpreis für das Austauschjahr 2022/23 in Belgien beträgt 7.400 Euro. Ein Austauschhalbjahr kostet 6.900 Euro.

 

Im Programmpreis sind bereits alle zentralen Leistungen enthalten.

  

Stipendienmöglichkeiten:
Für ein Austauschjahr bzw. -halbjahr in Belgien kannst du ein Teilstipendium von YFU beantragen.

Sprache

Wallonischer Teil:
Für die Bewerbung sind zwei Jahre Französischunterricht erforderlich. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten vor der Abreise nach Belgien zudem an einem Französischtest (DEFL oder TEF) teilnehmen und mindestens das Ergebnis "en cours d'acquisition du niveau B1, B2 ou C1" erreichen.

 

Flämischer Teil:
Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Der Erwerb von Grundkenntnissen bis zur Abreise ist aber empfehlenswert.

 

Termine und Fristen

Altersgrenzen:
Für das Austauschprogramm 2022/23 in Belgien (Flandern) kannst du dich bei YFU bewerben, wenn du zwischen dem 1. Februar 2004 und dem 31. August 2006 geboren bist. Für das Austauschprogramm 2022/23 in Belgien (Wallonie) musst du zwischen dem 1. Februar 2004 und dem 31. Januar 2007 geboren sein.

 

Bewerbungsschluss:

Für den Austausch 2022/23 nach Belgien steht noch keine Bewerbungsfrist fest, du kannst dich hier bewerben.

Für das Austauschjahr und -halbjahr 2023/24 startet die Bewerbungsphase voraussichtlich im April 2022. Du kannst dich bereits jetzt bei uns registrieren und erhältst automatisch deine Zugangsdaten zu unserem Bewerbungsportal, sobald es losgeht.

 

Voraussichtliche Hin- und Rückreisetermine:
Hinreise: Mitte bis Ende August
Rückreise: Anfang Juli (Jahresprogramm) bzw. Anfang Januar (Belgien wallonisch) Anfang Februar (Belgien flämisch) (Halbjahresprogramm)

 

Visum/Aufenthaltsgenehmigung:
Für den Auslandsaufenthalt in Belgien ist kein Visum erforderlich. Ein Personalausweis ist für den Aufenthalt ausreichend. In Belgien ist eine EU-Melderegistrierung durchzuführen.

Kontakt zu ehemaligen Belgien-Teilnehmenden

Mit allen organisatorischen Fragen rund um das Austauschjahr oder -halbjahr in Belgien kannst du dich jederzeit an unsere hauptamtlichen Mitarbeitenden in der YFU-Geschäftsstelle wenden. Vielleicht möchtest du dich aber auch mit jemandem austauschen, der selbst in Belgien gelebt hat und den du nach Erfahrungen und Besonderheiten des dortigen Lebens fragen kannst? Hierfür stehen dir unsere ehemaligen Austauschschülerinnen und -schüler zur Verfügung. Du erreichst sie per E-Mail:

 

Gustav (Flandern 2014/15): gustav.belgien(at)yfu-deutschland.de

Lena (Wallonie 2014/15): lena.belgien(at)yfu-deutschland.de

Gent - eine typisch belgische Stadt!

Gent - eine typisch belgische Stadt!

Austauschschülerin Tabea mit ihrem Gastbruder

Austauschschülerin Tabea mit ihrem Gastbruder

Habt ihr schon mal belgische Waffeln probiert?

Habt ihr schon mal belgische Waffeln probiert?

In Belgien gibt es viel zu entdecken!

In Belgien gibt es viel zu entdecken!